Kleinwüchsige Sportler*innen im Wettkampf

Historie

Historie

Von den ersten World Dwarf Games im Jahr 1986 bis 2013 waren zwar immer wieder deutsche Teilnehmer*innen bei den Spielen vertreten – doch nie in ausreichender Zahl, um bei den Mannschaftssportarten als eigenes Team antreten zu können.

2015 fassten einige kleinwüchsige Freund*innen einen Entschluss: Das sollte sich ändern. Sie wandten sich mit ihrer Idee an den BKMF e. V. (Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien) – und legten damit den Grundstein für den Deutschen Kleinwuchssport.

Im April 2017 war es dann so weit: Ein deutsches Team aus 16 Sportlerinnen und 4 Trainerinnen reiste zu den 7. World Dwarf Games nach Kanada. Zuvor hatten sich viele der Teilnehmenden in einem selbstorganisierten Trainingslager in Eberswalde vorbereitet – mit Disziplin, Teamgeist und viel Leidenschaft.

Am 15. April 2017 wurde offiziell der Deutsche Kleinwuchssport (DKS) ins Leben gerufen – als Arbeitskreis beim BKMF e. V., gegründet von Marib Aldoais.

Seitdem wird der DKS als Arbeitskreis weitergeführt – aktuell unter der Leitung von Jonathan Vaupel und Mathilda Quantz, die mit großem Engagement den Sport für kleinwüchsige Menschen weiterentwickeln.

Ein Meilenstein folgte 2023: Die World Dwarf Games fanden erstmals in Deutschland statt – in Köln. Mit über 500 Athletinnen aus 29 Ländern waren es die bislang größten Spiele ihrer Art. Das Team Deutschland stellte mit 101 Sportlerinnen das größte Teilnehmerfeld.

Aus einer Idee wurde eine gewaltige Gemeinschaft, die das Leben vieler kleinwüchsiger Menschen positiv beeinflusst hat und weiterhin noch beeinflussen wird!

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